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Fünf Fakten über die Karibik – Hätten Sie’s gewusst?

Schließen Sie doch mal die Augen und denken Sie an die Karibik. Welche Bilder tauchen vor Ihrem inneren Auge auf? Sehen Sie kilometerlange, weiße Sandstrände, die von Palmen gesäumt werden? Das glitzernde, kristallklare Meer? Spüren Sie vielleicht sogar den puderweichen Sand unter den Füßen und die Sonnenstrahlen auf der Haut?

Für viele Menschen sind die Inseln im westlichen Teil des Atlantiks Sehnsuchtsort und Inbegriff eines Traumbadeurlaubs. Doch die Karibik hat weitaus mehr zu bieten als ihre spektakulären Strände. Die üppige Flora und Fauna lassen das Herz eines jeden Naturliebhabers höher schlagen. Die ersten Bewohnern der Inseln, die Arawak und Kariben, sowie spanische, niederländische, französische und britische Siedler prägten die jahrhundertealte Geschichte, Kultur und Küche der Karibik. Entdecken Sie hier fünf spannende Fakten über das Inselparadies:


1. Butter bei die Fische: Englische Seeleute brauchten Butter, um in die Karibik zu segeln

Eine alte nautische Faustregel, um von England aus zu den Westindischen Inseln zu navigieren, lautete: „Fahre gen Süden bis die Butter schmilzt und bieg dann rechts ab“. Wir lernen also: Butter eignet sich nicht nur hervorragend fürs Brötchen, sie ist auch eine Urform des GPS!


2. Kein Raum für Fehler: Die kürzeste Start- und Landebahn der Welt

Der Flughafen Juancho E. Yrausquin befindet sich auf der ehemaligen niederländischen Antilleninsel Saba und hat die kürzeste kommerzielle Start- und Landebahn der Welt: Diese ist lediglich 400 Meter lang. Der jamaikanische Läufer Usain Bolt könnte die Landebahn also in weniger als 40 Sekunden laufen!


3. „Hot Tub“ neu definiert: Dieser See kocht

Im UNESCO-geschützten Trois Pitons Nationalpark auf Dominica, der „ Insel der Natur“, befindet sich ein brodelnder Kessel, der Boiling Lake. Dieser sprudelnde Süßwassersee ist eine geflutete Fumarole – eine vulkanische Dampfaustrittsstelle – und wird durch vulkanische Aktivität unter der Oberfläche bis zum Siedepunkt erhitzt. Beeindruckend anzusehen, aber zum Baden weniger geeignet, sofern Sie nicht wie ein Hummer enden wollen.


4. Von der EU in die EU: Drei der mehr als 7.000 karibischen Inseln sind Teil der Europäischen Union

Die Inseln Guadeloupe und Martinique sind Überseegebiete von Frankreich, zudem gehört der nördliche Teil der Insel Saint-Martin als Überseeregion ebenfalls zu Frankreich. Auf allen drei Inseln ist der Euro offizielle Währung und alle sind in der Europäischen Union vertreten. Theoretisch gesehen könnten Sie also über den Atlantik in die Tropen reisen und trotzdem in der EU sein.


5. Neun mal durch Deutschland von Nord nach Süd oder einmal über den großen Teich

Apropos Atlantik-Überquerung: Die Karibik und Deutschland trennen 8.000 Kilometer und jede Menge Wasser des atlantischen Ozeans. Um diese Entfernung zu überbrücken, können Sie entweder rund neun Stunden fliegen, drei bis vier Wochen segeln oder sechs bis acht Monate schwimmen - je nach Fitness. Einen guten Mittelweg bietet die Transatlantik-Passage mit einem etwas größeren Schiff. Sieben Tage braucht beispielsweise die Queen Mary 2 ab Hamburg bis nach Bridgetown auf Barbados. Im Gegensatz zu den „Butterfahrten“ vergangener Tage, ist die Fahrt auf dem Ocean Liner der britischen Reederei Cunard heute auch kein Glücksspiel mehr, sondern ein luxuriöses Fahrvergnügen, nach dem Sie tiefenentspannt in der karibischen Sonne ankommen.

Sie möchten mehr über die Karibik und die Destinationen, die Sie dort entdecken können, erfahren? Dann schauen Sie mal hier.